Stadt, Land…Klima! - Untersuchung und Bewertung des Einflusses von Stadtklimaeffekten auf das Humanbioklima

am Beispiel des Campus der Technischen Universität Berlin.


Projektbericht des Orientierungsprojektes in den Studiengängen Ökologie und Umweltplanung und Landschaftsarchitektur (2. Semester SoSe 2014)

Zusammenfassung der VDI-Richtlinie 3786: "Meteorologische Messungen"

VEREIN DEUTSCHER INGENIEURE (VDI) Richtlinien 3786 Blatt 1, 1995: Meteorologische Messungen Grundlagen. URL: https://www.isis.tu-berlin.de/2.0/pluginfile.php/80525/mod_page/content/29/vdi3786_blatt1.pdf(Zugriff am 20.Juni 2014)

Die VDI 3786 ist eine Richtlinienreihe des Vereins Deutscher Ingenieure aus dem Jahr 1995 zur Standardisierung meteorologischer Messverfahren. Die Zielgruppe sind Messtechniker, Ingenieure, Fachleute ohne meteorologische Ausbildung und die Hersteller von meteorologischen Messgeräten. Es wird auf Probleme bei den Messungen eingegangen und Basiswissen vermittelt. Der Text gliedert sich in zehn Abschnitte. Im ersten Teil der Richtlinie werden u.a. die atmosphärischen Messbereiche, die gemessenen Größen und Fragestellungen, für die meteorologische Daten notwendig sind, aufgeführt. Des weiteren wird auf die zeitliche und räumliche Verteilung meteorologischer Größen eingegangen und das Auftreten typischer Tagesgänge erklärt. Der zweite Teil beschäftigt sich anhand mehrerer konkreter Beispiele mit den Aspekten der Messplanung. Im dritten Punkt, den Grundlagen meteorologischer Messungen, wird der Unterschied zwischen direkten und indirekten Messverfahren dargestellt und das Prinzip der Funktionsblöcke eines Messsystems erklärt. Der vierte Teil widmet sich der Auswahl und somit den Anforderungen an die Messgeräte und gibt Richtwerte zur Aufstellung dieser. Registriergeräte, Datenspeicher und die Anforderungen an diese sowie die Datenübermittlung werden in Abschnitt fünf der Richtlinie beleuchtet. Unter Punkt sechs wird die Datenaufbereitung unter den Gesichtspunkten der Logistik, der Auswertung und Beurteilung und der Datenarchivierung und –sicherung abgehandelt. In Abschnitt sieben geht es um die statistische Auswertung und die typischen statistischen Kenngrößen. Unter Teil acht werden die Verfahrenskenngrößen Messbereich, untere Erfassungsgrenze, Messunsicherheit, Fehlergrenze, Empfindlichkeit, Auflösung, Selektivität, Stabilität, Vorlaufzeit, Totzeit und Einstellzeit erläutert. Punkt neun widmet sich der Kalibrierung und den Bedingungen unter welchen diese zu erfolgen hat. Der abschließende zehnte Punkt gibt Hinweise zur Wartung von meteorologischen Messgeräten.

Zusammenfassung von Marc Eyerund und Vitali Tamorko


QR-Code
QR-Code wiki:grundlagen_meteorologischer_messungen (erstellt für aktuelle Seite)