Stadt, Land…Klima! - Untersuchung und Bewertung des Einflusses von Stadtklimaeffekten auf das Humanbioklima

am Beispiel des Campus der Technischen Universität Berlin.


Projektbericht des Orientierungsprojektes in den Studiengängen Ökologie und Umweltplanung und Landschaftsarchitektur (2. Semester SoSe 2014)

Zusammenfassung des Artikels „Bioclimate and city planning – open space planning“

MERTENS E. 1999: Bioclimate and city planning - open space planning. Atmospheric Environment, Ausgabe 33 (1999), S. 4115-4123. URL: https://www.isis.tu-berlin.de/2.0/pluginfile.php/80525/mod_page/content/29/Mertens_1999.pdf (Zugriff am 11.07.2014)

Bei dem Artikel handelt es sich um eine Implementation, er stellt die Anwendung einer Methode anhand zweier Beispiele vor. Die Methodik ermöglicht, Sonneneinstrahlung und bioklimatische Bedingungen in Abhänigkeit zu umgebenden Gebäuden zu ermitteln. Das Programm HelioDat bestimmt die Überschattung eines beliebigen Punktes auf von Gebäuden umgebenden Freiflächen. Für diesen Punkt kann mithilfe HelioDats die Dauer direkter Sonneneinstrahlung über den Tag für jeden Tag im Jahr ermittelt werden. Aus den visualisierten Ergebnissen von HelioDat lässt sich ablesen:

  • Tagesdauer
  • maximale Periode direkten Sonnenlichts
  • Azimut (Winkel zwischen der Meridianebene und der Vertikalebene der Sonne)
  • Betrachtungspunkt

Beispiel 1:

Das Programm wird zur Untersuchung dreier Hinterhöfe (12.600 m^2, 4.370 m^2 und 180 m^2) der Stadt Berlin verwendet. Zudem werden auf Grundlage der HelioDat-Daten der Verlauf des PMV-Wertes nach Fanger (1972) in den Höfen für einen warmen, bzw. heißen Tag für die Aktivität sitzen bzw. schnelles Laufen berechnet.

Ergebnisse: Je größer der Hof, desto länger waren die Perioden direkten Sonnenlichts. Je größer der Hof, desto höher verlief die PMV- Kurve. In Perioden der Beschattung fällt die PMV-Kurve.

Beispiel 2:

Die Autorin möchte vermitteln, dass die Berücksichtigung von Strahlungsbedingungen und dem Bioklima bereits für die Stadtplanung von Bedeutung ist. Hierzu stellt sie den Vergleich des Ist-Zustands eines Hinterhofs mit zwei Bebauungsvarianten vor.

Ergebnis: Beide Bebauungen führen zu erhöhter Beschattung und somit zu niedrigerer Aufenthaltsqualität.

Zusammenfassung von Sarah Samson und Lisa Cory


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