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Die thematische Ausrichtung der Abschlussarbeiten erfolgt in Absprache mit den Studierenden. Die unten aufgelisteten Themen sind Vorschläge aus unserem Fachgebiet. Weitere Themen sind möglich und es können dazu auch eigenen Ideen seitens der Studierenden vorgeschlagen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die zum jeweiligen Thema angegebenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine Liste bereits abgeschlossener Arbeiten findet sich unten auf dieser Seite.

Themenvorschläge für Abschlussarbeiten

  • Charakterisierung von Wetterbedingungen während Hitzewellen in Berlin – Modelldaten
    Auch wenn weltweit derzeit keine einheitliche Definition von Hitzewellen existiert, können Hitzewellen ganz allgemein als Episoden mit erhöhter Lufttemperatur bezeichnet werden. Andere meteorologische Größen wie Luftfeuchtigkeit, Wind, Wolkenbedeckung und Strahlungsflüsse können während Hitzewellen jedoch auch stark von den „normalen“ Bedingungen abweichen. Insbesondere kann auch der Niederschlag vor einer Hitzewelle von entscheidender Bedeutung sein, wie sich eine Hitzewelle ausprägt (Intensität, Länge). Zudem können sich Hitzewellen untereinander unterscheiden, abhängig von den vorherrschenden meteorologischen Bedingungen. In dieser Arbeit soll es darum gehen, die meteorologischen/klimatologischen Bedingungen der Atmosphäre während Hitzewellen im Vergleich zu den „normalen“ Klimabedingungen zu charakterisieren. Die Untersuchung soll sich auf den Berlin-Brandenburger Raum beziehen, in welchem Hitzewellen derzeit mehrmals pro Jahr auftreten. Datengrundlage dieser Arbeit soll ein gegitterter atmosphärischer Datensatz mit einer räumlichen Auflösung von bis zu 2 km Gitterauflösung für die Jahre 2001-2016 sein, der mittels dynamischem Downscaling erstellt wurde. Ergänzend können meteorologische Messdaten des Deutschen Wetterdienstes als auch die des fachgebietseigenen Messnetzes UCON hinzugezogen werden.
    Ansprechpartner:
    Daniel Fenner   Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Der Einfluss der unterschiedlichen Strahlungsflüsse auf die mittlere Strahlungstemperatur in SOLWEIG
    Für das Bioklima des Menschen spielt im Außenraum während des Tages die kurzwellige Strahlung der Sonne sowie die Wärmestrahlung von Oberflächen eine entscheidende Rolle. Diese unterschiedlichen Strahlungsflüsse können mit der Größe „mittlere Strahlungstemperatur“ (Tmrt) zusammengefasst werden. Diese Größe kann mittels verschiedener Messmethoden experimentell bestimmt, als auch mit Hilfe von Strahlungsmodellen auf dem Computer berechnet werden. Eines dieser Modelle ist das mikroskalige SOLWEIG-Modell (SOlar and LongWave Environmental Irradiance Geometry model), welches in der Wissenschaft für Fragestellungen, die den städtischen Raum betreffen, häufig Anwendung findet. In Studien konnte gezeigt werden, dass das Modell sensitiv auf die Eingabegrößen der Solarstrahlung ist, insbesondere hinsichtlich der Unterscheidung zwischen Diffus- und Direktstrahlung im Vergleich zur Globalstrahlung als kombinierte Größe. Mittels verschiedener Messdaten soll diese Sensitivität auf die Tmrt bestimmt werden. Es stehen dazu umfangreiche Strahlungsmessungen für den Modellinput aus Langzeitmessungen (Globalstrahlung, direkte und diffuse kurzwellige Strahlung, langwellige atmosphärische Gegenstrahlung), als auch Daten für die Validierung der Modellergebnisse aus einer Messkampagne im Sommer zur Verfügung. Konkret soll überprüft werden, wie sich die verschiedenen Eingabegrößen der Strahlung auf die Modellergebnisse für eine Berliner Hofstruktur auswirken.
    Ansprechpartner:
    Daniel Fenner   Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Bestandsaufnahme quantitativer Aussagen zu Klimaanpassungsmaßnahmen
    Im Hinblick auf den stattfindenden Klimawandel, aber auch im Hinblick auf die bestehende Klimavariabilität sowie aufgrund von extremen Ereignissen wie Hitzewellen, Dürren oder Starkniederschlägen besteht die Notwendigkeit Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die Folgen dieser Ereignisse sowohl für den Menschen als auch dessen Lebensumfeld zu mindern. Städte zeichnen sich aufgrund ihrer Versiegelung und Verdichtung, zusätzlich zur Lufttemperaturerhöhung im Rahmen des Klimawandels, durch eine städtische Wärmeinsel aus. Um Belastungen wie z.B. Hitzestress für den Menschen oder Schäden an Gebäuden durch Starkregen zu mindern, werden diverse Maßnahmen wie z.B. Fassadenbegrünung, Dachbegrünung, cool roofs, Entsiegelung usw. für den Außen- sowie den Innenraum städtischer Gebäude und Flächen vorgeschlagen. Häufig kann jedoch keine quantitative Aussage über die Wirksamkeit der Maßnahme getroffen werden, zumal die Struktur des städtischen Umfelds in der die Maßnahme erfolgt, deren Wirksamkeit maßgeblich beeinflusst. Zunehmend existieren jedoch immer mehr Studien, die den quantitativen Zusammenhang zwischen Maßnahme und Wirkung untersuchen, und damit eine notwendige Vorrausetzung für eine Implementierung von Maßnahmen in der Planung schaffen.
    Im Rahmen der Arbeit (Bachelor) soll geklärt werden, für welche der Maßnahmen bereits quantitative Aussagen hinsichtlich ihrer klimatischen Wirkung vorliegen und wo noch entsprechender Bedarf besteht. In diesem Sinne handelt es sich um eine Bestandsaufnahme der relevanten Literatur.
    Ansprechpartner:
    Dr. Ute Fehrenbach   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Stadtklimamessnetz TU Berlin – Homogenisierung und raum-zeitliche Untersuchung der Lufttemperatur
    Das fachgebietseigene Stadtklimamessnetz erfasst seit Beginn der 1990er Jahre kontinuierlich Daten u.a. zu Lufttemperatur und Luftfeuchte. In dieser Zeit gab es mehrere Wechsel bezüglich der Messtechnik und der Messintervalle. Anhand der Langzeitdaten soll in einer Bachelor-/Masterarbeit untersucht werden, inwieweit diese Wechsel zu Inhomogenitäten in den Daten geführt haben könnten. In einem zweiten Schritt sollen dann die raum-zeitlichen Muster der Lufttemperatur innerhalb der Stadt untersucht werden. Dabei spielen die urbane Entwicklung Berlins, räumliche Unterschiede zwischen den Messstandorten, standortspezifische Unterschiede stadtstruktureller Größen, meteorologische Bedingungen sowie der regionale klimatische Trend entscheidende Rollen.
    Ansprechpartner:
    Daniel Fenner   Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Stadtklimamessnetz TU Berlin – Homogenisierung und raum-zeitliche Untersuchung der Luftfeuchte
    Das fachgebietseigene Stadtklimamessnetz erfasst seit Beginn der 1990er Jahre kontinuierlich Daten u.a. zu Lufttemperatur und Luftfeuchte. In dieser Zeit gab es mehrere Wechsel bezüglich der Messtechnik und der Messintervalle. Anhand der Langzeitdaten soll in einer Bachelor-/Masterarbeit untersucht werden, inwieweit diese Wechsel zu Inhomogenitäten in den Daten geführt haben könnten. In einem zweiten Schritt sollen dann die raum-zeitlichen Muster der Luftfeuchte innerhalb der Stadt untersucht werden. Dabei spielen die urbane Entwicklung Berlins, räumliche Unterschiede zwischen den Messstandorten, standortspezifische Unterschiede stadtstruktureller Größen, meteorologische Bedingungen sowie der regionale klimatische Trend entscheidende Rollen.
    Ansprechpartner:
    Daniel Fenner   Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Räumliche und zeitliche Variabilität der Oberflächentemperaturen urbaner Vegetation
    Anhand von Thermalbildern ist es möglich die Temperatur von Pflanzenoberflächen zu bestimmen. Welche Faktoren beeinflussen die Variabilität dieser Temperatur? Diese Frage soll mit Hilfe der Thermographie und meteorologischer Daten beantwortet werden.
    Ansprechpartner:
    Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Ableitung stadtstruktureller Größen aus digitalen Gelände- und Oberflächenmodellen für stadtklimatologische Analysen
    Das Stadtklima wird von der Bebauungsstruktur stark beeinflusst. Morphometrische Größen wie z.B. das Verhältnis Gebäudehöhe zu Straßenbreite oder das Verhältnis Gebäudeoberfläche zur Grundfläche sind für die Analyse des Stadtklima von Bedeutung.
    Ansprechpartner:
    Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Orografische Beeinflussung der Niederschlagsvariabilitäten in den zentralen Hochanden.
    Der Niederschlag in semiariden Gebieten der zentralen Hochanden spielt eine bedeutende Rolle für die Dynamik der Vegetation. In der Bachelorarbeit soll an Hand vorhandener Niederschlagsdaten und Höhenmodeldaten der Einfluss der regionalen Orografie auf den Niederschlag in einer Beispielregion im Süden von Peru ermittelt werden.
    Ansprechpartner:
    Dr. Marco Otto   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Räumliche Verteilung Hochandiner Feuchtgebiete
    Hochandine Feuchtgebiete (HF) befinden sich in den kalten und ariden Hochgebirgssteppen Perus, Chile, Bolivien sowie Argentinien und behaupten sich an der hygrothermischen Wachstumsgrenze und dienen als Rückzugsraum für zahlreiche wildlebende Tiere sowie als Weidegrund von Alpaka- und Lamaherden der hochandinen Bevölkerung. Anhand von Literaturstudien und Fernerkundungsdaten soll die räumliche Verteilung der HF im gesamten Andenraum ermitteln werden.
    Ansprechpartner:
    Dr. Marco Otto   Prof. Dr. Dieter Scherer

abgeschlossene Arbeiten (Auswahl)

Bachelorarbeiten
TitelNameJahr
Zeitliche Variationen der CO2-Konzentration und -Flüsse in der bodennahen Atmosphäre - Eine Auswertung der CO2-Messung auf dem Campus der Technischen Universität in Berlin-CharlottenburgDavid Luis Schröder2017
Human-bioclimatic characterisation of "local climate zones" in Berlin during summerStefanie Schepers2017
Ableitung der Mischungsschichthöhen in Berlin aus Ceilomterdaten Siiri Tunn2017
Das Stadtgrün in schnellwachsenden Städten Afrikas am Beispiel Dar es Salaam in TansaniaMerve Ören2017
Mikroklimatische Untersuchung biometeorologischer Größen unter Berücksichtigung der Bebauung und Vegetation am Beispiel einer Hofstruktur im Berliner BrunnenviertelMareen Badur2017
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer! Klimatische Bedingungen der Rastplatzregionen in Nord-West Afrika (Marokko) und deren Auswirkungen auf das Migrationsverhalten europäischer ZugvögelPauline Ewinger2017
Der Einfluss der Lufttemperatur auf die Stromlast in Berlin in den Jahren 2008-2014Sebastian Gutierrez Merino2017
Kompilation von Basisdaten der Region Berlin-Brandenburg mit Relevanz für klimatische UntersuchungenMax Wittkoswki2016
Masterarbeiten
TitelNameJahr
Cold air flows in an urban environment – Case study Fichtenberg, Berlin, GermanyJonas Eimermacher2019
Human-bioclimatic conditions in subway stations and trains - a case study of the Berlin U-BahnManon Glockmann2018
The cooling potential of allotment gardens during summer - Case study “Kleingartenkolonie Johannisberg” in BerlinAgnieszka Schlegelmilch2018
Intra-urban variability of air temperature and land surface temperature during night-time in BerlinKai Kuhlmeyer2018
Impact of spatial heterogeneity on energy exchange in an urban environment in Berlin, GermanyJustus Quanz2018
Quality assessment of crowdsourced atmospheric data and drivers of intra-urban variability of air temperature and humidity in Lisbon, PortugalArne Kunkel2017
Water Management and Urbanisation in Sriperumpudur Town a case study in the peri-urban of Chennai, South IndiaLuise Haufe2017
Rapid seasonal changes in air temperature differences between urban and rural sites in Berlin, Germany, and their relations to vegetation changesAlexander Krug2017
Recent mass balance of the Purogangri Ice Cap, central Tibetan Plateau, as resolved by the High Asia Refined analysisAnselm Arndt2017
Indoor Air Quality and Climate Conditions in Container Accommodations for Refugees in BerlinTinola Zörner2017
Analysis of the SSMIS Sea Ice Concentration in terms of its impact for the European Arctic Refined analysis (EAR)Vanessa Discher2016
The Roof Water-Farm Stormwater Management Concept. Retention via EvapotranspirationVivian Franck2016

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Institut für Ökologie
TU Berlin
Rothenburgstraße 12
D-12165 Berlin

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