Die thematische Ausrichtung der Abschlussarbeiten erfolgt in Absprache mit den Studierenden. Die unten aufgelisteten Themen sind Vorschläge aus unserem Fachgebiet. Weitere Themen sind möglich und es können dazu auch eigenen Ideen seitens der Studierenden vorgeschlagen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die zum jeweiligen Thema angegebenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Themenvorschläge für Abschlussarbeiten

  • Charakterisierung von Wetterbedingungen während Hitzewellen in Berlin – Beobachtungsdaten
    Auch wenn weltweit derzeit keine einheitliche Definition von Hitzewellen existiert, können Hitzewellen ganz allgemein als Episoden mit erhöhter Lufttemperatur bezeichnet werden. Andere meteorologische Größen wie Luftfeuchtigkeit, Wind, Wolkenbedeckung und Strahlungsflüsse können während Hitzewellen jedoch auch stark von den „normalen“ Bedingungen abweichen. Insbesondere kann auch der Niederschlag vor einer Hitzewelle von entscheidender Bedeutung sein, wie sich eine Hitzewelle ausprägt (Intensität, Länge). Zudem können sich Hitzewellen untereinander unterscheiden, abhängig von den vorherrschenden meteorologischen Bedingungen. In dieser Arbeit soll es darum gehen, die meteorologischen/klimatologischen Bedingungen der Atmosphäre während Hitzewellen im Vergleich zu den „normalen“ Klimabedingungen zu charakterisieren. Die Untersuchung soll sich auf den Berlin-Brandenburger Raum beziehen, in welchem Hitzewellen derzeit mehrmals pro Jahr auftreten. Als Datengrundlage sollen die meteorologischen Messdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) als auch die des fachgebietseigenen Messnetzes UCON dienen. Zudem wäre die Wetterlagenklassifikation des DWD gut geeignet, um die vorherrschenden Wetterlagen während Hitzewellen im Vergleich zu den „normalen“ Bedingungen zu untersuchen.
    Ansprechpartner:
    Daniel Fenner   Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Charakterisierung von Wetterbedingungen während Hitzewellen in Berlin – Modelldaten
    Auch wenn weltweit derzeit keine einheitliche Definition von Hitzewellen existiert, können Hitzewellen ganz allgemein als Episoden mit erhöhter Lufttemperatur bezeichnet werden. Andere meteorologische Größen wie Luftfeuchtigkeit, Wind, Wolkenbedeckung und Strahlungsflüsse können während Hitzewellen jedoch auch stark von den „normalen“ Bedingungen abweichen. Insbesondere kann auch der Niederschlag vor einer Hitzewelle von entscheidender Bedeutung sein, wie sich eine Hitzewelle ausprägt (Intensität, Länge). Zudem können sich Hitzewellen untereinander unterscheiden, abhängig von den vorherrschenden meteorologischen Bedingungen. In dieser Arbeit soll es darum gehen, die meteorologischen/klimatologischen Bedingungen der Atmosphäre während Hitzewellen im Vergleich zu den „normalen“ Klimabedingungen zu charakterisieren. Die Untersuchung soll sich auf den Berlin-Brandenburger Raum beziehen, in welchem Hitzewellen derzeit mehrmals pro Jahr auftreten. Datengrundlage dieser Arbeit soll ein gegitterter atmosphärischer Datensatz mit einer räumlichen Auflösung von bis zu 2 km Gitterauflösung für die Jahre 2001-2016 sein, der mittels dynamischem Downscaling erstellt wurde. Ergänzend können meteorologische Messdaten des Deutschen Wetterdienstes als auch die des fachgebietseigenen Messnetzes UCON hinzugezogen werden.
    Ansprechpartner:
    Daniel Fenner   Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Der Einfluss der unterschiedlichen Strahlungsflüsse auf die mittlere Strahlungstemperatur in SOLWEIG
    Für das Bioklima des Menschen spielt im Außenraum während des Tages die kurzwellige Strahlung der Sonne sowie die Wärmestrahlung von Oberflächen eine entscheidende Rolle. Diese unterschiedlichen Strahlungsflüsse können mit der Größe „mittlere Strahlungstemperatur“ (Tmrt) zusammengefasst werden. Diese Größe kann mittels verschiedener Messmethoden experimentell bestimmt, als auch mit Hilfe von Strahlungsmodellen auf dem Computer berechnet werden. Eines dieser Modelle ist das mikroskalige SOLWEIG-Modell (SOlar and LongWave Environmental Irradiance Geometry model), welches in der Wissenschaft für Fragestellungen, die den städtischen Raum betreffen, häufig Anwendung findet. In Studien konnte gezeigt werden, dass das Modell sensitiv auf die Eingabegrößen der Solarstrahlung ist, insbesondere hinsichtlich der Unterscheidung zwischen Diffus- und Direktstrahlung im Vergleich zur Globalstrahlung als kombinierte Größe. Mittels verschiedener Messdaten soll diese Sensitivität auf die Tmrt bestimmt werden. Es stehen dazu umfangreiche Strahlungsmessungen für den Modellinput aus Langzeitmessungen (Globalstrahlung, direkte und diffuse kurzwellige Strahlung, langwellige atmosphärische Gegenstrahlung), als auch Daten für die Validierung der Modellergebnisse aus einer Messkampagne im Sommer zur Verfügung. Konkret soll überprüft werden, wie sich die verschiedenen Eingabegrößen der Strahlung auf die Modellergebnisse für eine Berliner Hofstruktur auswirken.
    Ansprechpartner:
    Daniel Fenner   Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Bestandsaufnahme quantitativer Aussagen zu Klimaanpassungsmaßnahmen
    Im Hinblick auf den stattfindenden Klimawandel, aber auch im Hinblick auf die bestehende Klimavariabilität sowie aufgrund von extremen Ereignissen wie Hitzewellen, Dürren oder Starkniederschlägen besteht die Notwendigkeit Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die Folgen dieser Ereignisse sowohl für den Menschen als auch dessen Lebensumfeld zu mindern. Städte zeichnen sich aufgrund ihrer Versiegelung und Verdichtung, zusätzlich zur Lufttemperaturerhöhung im Rahmen des Klimawandels, durch eine städtische Wärmeinsel aus. Um Belastungen wie z.B. Hitzestress für den Menschen oder Schäden an Gebäuden durch Starkregen zu mindern, werden diverse Maßnahmen wie z.B. Fassadenbegrünung, Dachbegrünung, cool roofs, Entsiegelung usw. für den Außen- sowie den Innenraum städtischer Gebäude und Flächen vorgeschlagen. Häufig kann jedoch keine quantitative Aussage über die Wirksamkeit der Maßnahme getroffen werden, zumal die Struktur des städtischen Umfelds in der die Maßnahme erfolgt, deren Wirksamkeit maßgeblich beeinflusst. Zunehmend existieren jedoch immer mehr Studien, die den quantitativen Zusammenhang zwischen Maßnahme und Wirkung untersuchen, und damit eine notwendige Vorrausetzung für eine Implementierung von Maßnahmen in der Planung schaffen.
    Im Rahmen der Arbeit (Bachelor) soll geklärt werden, für welche der Maßnahmen bereits quantitative Aussagen hinsichtlich ihrer klimatischen Wirkung vorliegen und wo noch entsprechender Bedarf besteht. In diesem Sinne handelt es sich um eine Bestandsaufnahme der relevanten Literatur.
    Ansprechpartner:
    Dr. Ute Fehrenbach   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!
    Klimatische Bedingungen der Rastplatzregionen in Nord-West Afrika (Marokko) und deren Auswirkungen auf das Migrationsverhalten europäischer Zugvögel
    Jedes Jahr im Herbst ziehen viele Vogelarten gen Süden Richtung Afrika. Zu ihnen gehören z.B. die Mehlschwalbe, Kraniche oder die Störche. Jedes Frühjahr kehren sie dann nach Mitteleuropa zurück. Dabei überfliegen sie große Strecken mit mehreren Rastplätzen, u.a. auch solchen im Nord-Westen Afrikas. Das Zugvogelverhalten wird in Deutschland seit Jahrzehnten erfasst. Es wird vermutet, dass die Variabilität in der Anzahl der rückkehrenden Individuen einer Zugvogelart mit der Variabilität der Klimaelemente auf den Rastplätzen zusammenhängen könnte. So haben Niederschlag und Temperatur einen Einfluss auf die Vegetationsdynamik, was wiederum das Futterangebot innerhalb einer Region mit Rastplätzen beeinflussen kann. Aber auch Änderungen im Windfeld (Geschwindigkeit und Richtung) können Einfluss auf Vogelarten haben.
    In einer Studienabschlussarbeit sollen die klimatischen Bedingungen auf Rastplätzen in Marokko anhand bereits vorhandener Klimadaten mit in Deutschland erfassten Zugvogeldaten verglichen werden.
    Die Betreuung der Studienarbeit (vorzugsweise Master) erfolgt durch das Fachgebiet Klimatologie an der Technischen Universität Berlin in Kooperation mit der Vogelwarte Helgoland am Institut für Vogelforschung (IfV) in Wilhelmshaven.
    Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Dieter Scherer   Prof. Dr. Bairlein

  • Stadtklimamessnetz TU Berlin – Homogenisierung und raum-zeitliche Untersuchung der Lufttemperatur
    Das fachgebietseigene Stadtklimamessnetz erfasst seit Beginn der 1990er Jahre kontinuierlich Daten u.a. zu Lufttemperatur und Luftfeuchte. In dieser Zeit gab es mehrere Wechsel bezüglich der Messtechnik und der Messintervalle. Anhand der Langzeitdaten soll in einer Bachelor-/Masterarbeit untersucht werden, inwieweit diese Wechsel zu Inhomogenitäten in den Daten geführt haben könnten. In einem zweiten Schritt sollen dann die raum-zeitlichen Muster der Lufttemperatur innerhalb der Stadt untersucht werden. Dabei spielen die urbane Entwicklung Berlins, räumliche Unterschiede zwischen den Messstandorten, standortspezifische Unterschiede stadtstruktureller Größen, meteorologische Bedingungen sowie der regionale klimatische Trend entscheidende Rollen.
    Ansprechpartner:
    Daniel Fenner   Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Stadtklimamessnetz TU Berlin – Homogenisierung und raum-zeitliche Untersuchung der Luftfeuchte
    Das fachgebietseigene Stadtklimamessnetz erfasst seit Beginn der 1990er Jahre kontinuierlich Daten u.a. zu Lufttemperatur und Luftfeuchte. In dieser Zeit gab es mehrere Wechsel bezüglich der Messtechnik und der Messintervalle. Anhand der Langzeitdaten soll in einer Bachelor-/Masterarbeit untersucht werden, inwieweit diese Wechsel zu Inhomogenitäten in den Daten geführt haben könnten. In einem zweiten Schritt sollen dann die raum-zeitlichen Muster der Luftfeuchte innerhalb der Stadt untersucht werden. Dabei spielen die urbane Entwicklung Berlins, räumliche Unterschiede zwischen den Messstandorten, standortspezifische Unterschiede stadtstruktureller Größen, meteorologische Bedingungen sowie der regionale klimatische Trend entscheidende Rollen.
    Ansprechpartner:
    Daniel Fenner   Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Räumliche und zeitliche Variabilität der Oberflächentemperaturen urbaner Vegetation
    Anhand von Thermalbildern ist es möglich die Temperatur von Pflanzenoberflächen zu bestimmen. Welche Faktoren beeinflussen die Variabilität dieser Temperatur? Diese Frage soll mit Hilfe der Thermographie und meteorologischer Daten beantwortet werden.
    Ansprechpartner:
    Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Ableitung stadtstruktureller Größen aus digitalen Gelände- und Oberflächenmodellen für stadtklimatologische Analysen
    Das Stadtklima wird von der Bebauungsstruktur stark beeinflusst. Morphometrische Größen wie z.B. das Verhältnis Gebäudehöhe zu Straßenbreite oder das Verhältnis Gebäudeoberfläche zur Grundfläche sind für die Analyse des Stadtklima von Bedeutung.
    Ansprechpartner:
    Dr. Fred Meier   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Orografische Beeinflussung der Niederschlagsvariabilitäten in den zentralen Hochanden.
    Der Niederschlag in semiariden Gebieten der zentralen Hochanden spielt eine bedeutende Rolle für die Dynamik der Vegetation. In der Bachelorarbeit soll an Hand vorhandener Niederschlagsdaten und Höhenmodeldaten der Einfluss der regionalen Orografie auf den Niederschlag in einer Beispielregion im Süden von Peru ermittelt werden.
    Ansprechpartner:
    Dr. Marco Otto   Prof. Dr. Dieter Scherer

  • Räumliche Verteilung Hochandiner Feuchtgebiete
    Hochandine Feuchtgebiete (HF) befinden sich in den kalten und ariden Hochgebirgssteppen Perus, Chile, Bolivien sowie Argentinien und behaupten sich an der hygrothermischen Wachstumsgrenze und dienen als Rückzugsraum für zahlreiche wildlebende Tiere sowie als Weidegrund von Alpaka- und Lamaherden der hochandinen Bevölkerung. Anhand von Literaturstudien und Fernerkundungsdaten soll die räumliche Verteilung der HF im gesamten Andenraum ermitteln werden.
    Ansprechpartner:
    Dr. Marco Otto   Prof. Dr. Dieter Scherer

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Fachgebietsleiter:

Prof. Dr. Dieter Scherer

Postanschrift:

Fachgebiet Klimatologie
Institut für Ökologie
TU Berlin
Rothenburgstraße 12
D-12165 Berlin

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