Kopfweiden und Waldmoore – Kulturlandschaft und Klimaschutz am Beispiel des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe

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 Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, erfolgt bei BR's im Allgemeinen eine räumliche Zonierung des Gesamtgebietes in Kernzone (Flächenanteil mind. 3%), Pflegezone (Flächenanteil mind. 10%; 20-25% angestrebt) und Entwicklungszone. Differenziert wird hierbei nach bestehender Intensität menschlicher Tätigkeit. In der Kernzone ist jede Nutzung rechtlich streng untersagt, wobei sogar das Betreten nur stark eingeschränkt genehmigt ist. Die Pflegezone genießt den rechtlichen Schutzstatus eines Naturschutzgebietes. Hier ist die Bewirtschaftung auf Grundlage einer bestehenden Schutzgebietsverordnung und das Betreten auf ausgewiesenen Wegen zulässig. Die Entwicklungszone hingegen genießt den rechtlichen Schutzstatus eines Landschaftsschutzgebietes. Sowohl nachhaltige Landnutzung,​ als auch ein naturverträglicher Fremdenverkehr sind hier möglich. Flächen, die aufgrund intensiver Nutzung stark beeinträchtigt sind, genießen keinen Schutzstatus. Sie sind zu sanieren und im Sinne der Zielsetzung des BR hingehend eines intakten Naturhaushaltes,​ eines nicht beeinträchtigten Landschafts- und Ortsbildes, sowie zum Ziele des Biotop- und Artenschutzes zu entwickeln. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, erfolgt bei BR's im Allgemeinen eine räumliche Zonierung des Gesamtgebietes in Kernzone (Flächenanteil mind. 3%), Pflegezone (Flächenanteil mind. 10%; 20-25% angestrebt) und Entwicklungszone. Differenziert wird hierbei nach bestehender Intensität menschlicher Tätigkeit. In der Kernzone ist jede Nutzung rechtlich streng untersagt, wobei sogar das Betreten nur stark eingeschränkt genehmigt ist. Die Pflegezone genießt den rechtlichen Schutzstatus eines Naturschutzgebietes. Hier ist die Bewirtschaftung auf Grundlage einer bestehenden Schutzgebietsverordnung und das Betreten auf ausgewiesenen Wegen zulässig. Die Entwicklungszone hingegen genießt den rechtlichen Schutzstatus eines Landschaftsschutzgebietes. Sowohl nachhaltige Landnutzung,​ als auch ein naturverträglicher Fremdenverkehr sind hier möglich. Flächen, die aufgrund intensiver Nutzung stark beeinträchtigt sind, genießen keinen Schutzstatus. Sie sind zu sanieren und im Sinne der Zielsetzung des BR hingehend eines intakten Naturhaushaltes,​ eines nicht beeinträchtigten Landschafts- und Ortsbildes, sowie zum Ziele des Biotop- und Artenschutzes zu entwickeln.
  
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-===Themenbezogene ​Hintergrundrecherche=== +<h1>Hintergrundrecherche</h1> 
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 Zum Einstieg in das Projekt sind zu der Bandbreite der Themen: Kopfweiden, Moore, Biosphärenreservate,​ Schutzgebiete,​ Landschaftsplanung und CO2-Gehalt [[aufgabe_1_anhang|einzeln Referate und kurze wissenschaftliche Ausarbeitungen erarbeitet worden]], um die Gruppe über die gewonnenen Kenntnisse zu informieren und alle auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen. Dabei wurde auf eine wissenschaftliche Auseinandersetzung und auf eine prägnante Knappheit der einzelnen Themen Wert gelegt. Zum Einstieg in das Projekt sind zu der Bandbreite der Themen: Kopfweiden, Moore, Biosphärenreservate,​ Schutzgebiete,​ Landschaftsplanung und CO2-Gehalt [[aufgabe_1_anhang|einzeln Referate und kurze wissenschaftliche Ausarbeitungen erarbeitet worden]], um die Gruppe über die gewonnenen Kenntnisse zu informieren und alle auf einen einheitlichen Wissensstand zu bringen. Dabei wurde auf eine wissenschaftliche Auseinandersetzung und auf eine prägnante Knappheit der einzelnen Themen Wert gelegt.
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-===Analyse wissenschaftlicher Fachartikel===+<​html>​ 
 +<h1>Analyse wissenschaftlicher Fachartikel</​h1>​ 
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 Die Zusammenfassung und Kernaspekte der Diskussionen sämtlicher Artikel sind unter [[Paperclub Moorpaper|Wissenschaftliche Artikel zum Themenfeld Moor]] bzw. [[Paperclub Kopfweidenpaper|Wissenschaftliche Artikel zum Themenfeld Kopfweiden]] abrufbar. ​ Die Zusammenfassung und Kernaspekte der Diskussionen sämtlicher Artikel sind unter [[Paperclub Moorpaper|Wissenschaftliche Artikel zum Themenfeld Moor]] bzw. [[Paperclub Kopfweidenpaper|Wissenschaftliche Artikel zum Themenfeld Kopfweiden]] abrufbar. ​
  
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-===Mikroklimatische Messungen im Mörickeluch===+<h1>Mikroklimatische Messungen im Mörickeluch</​h1>​ 
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 Im Rahmen der eigenen mikroklimatischen Messungen im Waldmoor Mörickeluch erfolgten Untersuchungen in jeweils vier studentischen Gruppen hinsichtlich individueller Fragestellungen. Im Rahmen der eigenen mikroklimatischen Messungen im Waldmoor Mörickeluch erfolgten Untersuchungen in jeweils vier studentischen Gruppen hinsichtlich individueller Fragestellungen.
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 Auch die Gruppe [[Paper Fiechter et al.| Fiechter et al.]] untersuchten in ihrem Paper "​Typisches Mikroklima in einem Übergangsmoor innerhalb einer mitteleuropäischen Waldfläche?"​ die Lufttemperatur,​ sowie die absolute Luftfeuchte. Auch hier konnte die Arbeitshypothese,​ es gäbe Unterschiede zwischen Moormitte und Moorrand aufgrund der Großwetterlage nicht bestätigt werden. Auch die Gruppe [[Paper Fiechter et al.| Fiechter et al.]] untersuchten in ihrem Paper "​Typisches Mikroklima in einem Übergangsmoor innerhalb einer mitteleuropäischen Waldfläche?"​ die Lufttemperatur,​ sowie die absolute Luftfeuchte. Auch hier konnte die Arbeitshypothese,​ es gäbe Unterschiede zwischen Moormitte und Moorrand aufgrund der Großwetterlage nicht bestätigt werden.
  
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-===Leitbildentwicklung des PEP für Moore und Kopfweiden===+<​h1>​Pflege- und Entwicklungskonzept (PEPfür Moore und Kopfweiden</​h1>​ 
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 Eine weitere Aufgabe im Projekt bestand darin, im Rahmen von Kleingruppen ein Pflege- und Entwicklungskonzept (PEP) für die Kopfweidenpopulation im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe in Brandenburg und für das Mörickeluch zu entwickeln. ​ Eine weitere Aufgabe im Projekt bestand darin, im Rahmen von Kleingruppen ein Pflege- und Entwicklungskonzept (PEP) für die Kopfweidenpopulation im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe in Brandenburg und für das Mörickeluch zu entwickeln. ​
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 • „Natürlich für den Moorschutz“ ​ [[PEP_Moore]] • „Natürlich für den Moorschutz“ ​ [[PEP_Moore]]
  
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 +<​h1>​Danksagung</​h1>​
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-===== Danksagung ===== 
 Wir, die studentischen Projektteilnehmer,​ möchten uns ganz herzlich bei unseren Projektbetreuern Melanie Bilz und Dr. Marco Otto für die große Unterstützung während des gesamten Projektverlaufs bedanken. ​ Wir, die studentischen Projektteilnehmer,​ möchten uns ganz herzlich bei unseren Projektbetreuern Melanie Bilz und Dr. Marco Otto für die große Unterstützung während des gesamten Projektverlaufs bedanken. ​
  

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